Was zu tun ist, wenn Windows 10 keine Sicherheitsupdates mehr erhält
Entdecken Sie die Risiken, wenn Sie bei Windows 10 bleiben, und praktische Lösungen, um Ihren Computer zu sichern, ohne Ihre Daten zu verlieren.

Das unsichtbare Risiko eines nicht aktualisierten Systems
Wenn ein Betriebssystem keine Sicherheitsupdates mehr erhält, funktioniert der Computer scheinbar problemlos weiter. Man kann weiterhin Programme öffnen, im Internet surfen und Dokumente schreiben. Diese scheinbare Normalität ist täuschend, da die Systemverteidigung nicht mehr an neue Cyberbedrohungen angepasst wird.
Ohne die regelmäßigen Korrekturen des Herstellers bleiben die Schwachstellen der Software offen. Böswillige Akteure nutzen genau diese bekannten Sicherheitslücken aus, um auf persönliche Daten zuzugreifen oder Geräte zu sperren. Die fortgesetzte Nutzung eines nicht aktualisierten Systems setzt Sie konkreten Risiken aus, insbesondere bei sensiblen Vorgängen wie Online-Einkäufen oder dem Zugriff auf Bankdienste.
Die drei möglichen Wege für den Benutzer
Angesichts des Endes des Supports für Windows 10 eröffnen sich drei verschiedene Wege. Die erste Option besteht darin, auf Windows 11 umzusteigen, was die sicherste und nachhaltigste Lösung darstellt, um den Computer langfristig geschützt zu halten.
Der zweite Weg besteht darin, Windows 10 weiterhin zu nutzen und die mit dem Mangel an Schutz verbundenen Risiken zu akzeptieren. Diese Wahl erfordert extreme Vorsicht beim Surfen und bei der Nutzung von E-Mails, beseitigt jedoch nicht die grundlegende Anfälligkeit des Systems.
Der dritte Weg, der notwendig ist, wenn der aktuelle Computer sehr alt ist und die neuen Systeme nicht unterstützt, besteht darin, das gesamte Gerät durch ein neueres Modell zu ersetzen, das bereits für die aktuellen Sicherheitsstandards bereit ist.
So überprüfen Sie die Kompatibilität mit Windows 11
Um herauszufinden, ob der eigene Computer auf Windows 11 umgestellt werden kann, muss man kein IT-Experte sein. Der Hersteller des Betriebssystems stellt ein kostenloses offizielles Tool zur Verfügung, das die internen Komponenten des Computers analysiert und direkt mitteilt, ob das Gerät geeignet ist.
Dieses Prüfprogramm kontrolliert technische Elemente wie den Prozessor und das Vorhandensein spezieller Sicherheitschips. Wenn das Tool die Kompatibilität bestätigt, kann der Übergang zum neuen System direkt über die Computereinstellungen gestartet werden, indem man den Anweisungen des Assistenten auf dem Bildschirm folgt.
Was passiert mit den persönlichen Daten während des Übergangs
Eine der häufigsten Sorgen betrifft den Verlust persönlicher Dateien, Fotos und installierter Programme. Der Übergang von Windows 10 zu Windows 11 ist als Upgrade und nicht als Löschung konzipiert.
Während des geführten Prozesses behält das System Dokumente, Bilder und die meisten Programme genau dort, wo sie sich befinden. Es ist daher nicht notwendig, alles von Grund auf neu zu installieren. Für maximale Sicherheit ist es vor dem Start eines Updates dieser Größenordnung dennoch ratsam, eine Sicherheitskopie der wichtigen Daten auf einer externen Festplatte zu erstellen.
